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Meist hat man keine Vorstellung davon ...                                                                                                

Welche Kosten der Gang zum Rechtsanwalt mit sich bringt. Bei uns bekommen Sie vor dem Beginn unserer Tätigkeit alle Abrechnungswege und Modalitäten genauestens erklärt. Bei uns gibt es keine unvorhersehbaren Kosten, sondern 100% Transparenz.


Abrechung auf Basis der gesetzlichen Gebühren

Sofern zwischen Ihnen und uns keine schriftliche Vergütungsvereinbarung getroffen wird, erfolgt die Abrechnung des Honorars nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Höhe der Kosten hängt vom Streitwert und von der genauen Tätigkeit des Anwalts ab. Im Sozialverfahren sieht das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zumeist dagegen sogenannte Rahmengebühren vor. Einzelne Gebühren entstehen insbesondere in folgenden Fällen:

  • Beratungen
  • außergerichtliche Vertretung
  • gerichtliche Vertretung
  • Vertretung im Rahmen der Insolvenz und in der Zwangsvollstreckung


Abrechung auf Basis einer Vergütungsvereinbarung

Vergütungsvereinbarungen haben erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie sind unter Beachtung bestimmter gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich zulässig. Hierbei wird auf den Einzelfall abgestimmt, welche Art von Vergütungsvereinbarung am besten geeignet ist und welche Gebühr im konkreten Fall angemessen ist.


Abrechnung mit der Rechtsschutzversicherung

Die Kosten für eine Rechtsvertretung im gerichtliche und außergerichtlichen Verfahren sind möglicherweise, bis auf eine eventuelle Selbstbeteiligung, von Ihrer Rechtsschutzversicherung abgedeckt. Hierzu ist eine Deckungsanfrage bei der entsprechenden Rechtsschutzversicherung notwendige Voraussetzung, bei welcher wir Ihnen gern behilflich sind.


Beratungs- & Prozesskostenhilfe

Beratungshilfe

Das Beratungshilfegesetz sichert Menschen mit niedrigem Einkommen gegen eine geringe Eigenleistung Rechtsberatung und Rechtsvertretung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens zu. Die Beratungshilfe muss am für Sie zuständigen Amtsgericht beantragt werden. Dieses ist zumeist das Amtsgericht des Wohnortes. Hier wird Ihnen bei Bewilligung der Beratungshilfe der sog. Beratungsschein ausgehändigt. Durch diesen Beratungsschein reduziert sich der von Ihnen für eine Rechtsberatung bzw. außergerichtliche  Rechtsvertretung zu leistende Anteil auf maximal 15,00 €.

Der Antrag auf einen Beratungshilfeschein kann schriftlich gestellt werden. Hierzu gibt es spezielle Antragsformulare beim Amtsgericht. Am besten Sie rufen hierzu vorher bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht an und fragen nach den Bedingungen für einen schriftlichen Antrag auf Beratungshilfe.

Falls die Bemühungen um eine außergerichtliche Einigung scheitern sollten und ein Gericht mit der Sache befasst werden muss, kann unter Umständen Prozesskostenhilfe in Anspruch genommen werden.


Prozesskostenhilfe (PKH)

Die Vorschriften über die Prozesskostenhilfe sehen vor, dass die der Partei entstehenden Kosten der Prozessführung, falls notwendig, ganz oder teilweise vom Staat getragen werden.

Durch die Prozesskostenhilfe kann einkommensschwachen Personen finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Gerichtsverfahren gewährt werden. Die Gewährung von Prozesskostenhilfe muss bei dem für das Verfahren zuständigen Gericht beantragt werden. Neben der Bedürftigkeit, die anhand einer Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nachzuweisen ist, werden auch die Erfolgsaussichten des zu führenden Prozesses vom Gericht geprüft, da Prozesskostenhilfe nur bei hinreichenden Erfolgsaussichten gewährt werden kann. Darüber hinaus darf die Rechtsverfolgung nicht mutwillig erscheinen, mit anderen Worten, es muss sich um ein Verfahren handeln, das eine nicht bedürftige, verständige Partei in gleicher Weise führen würde.

Sofern Prozesskostenhilfe gewährt wird, werden die Gerichtskosten sowie die Kosten des eigenen Rechtsanwaltes durch die Staatskasse getragen. Nur bei sehr geringem Einkommen wird Prozesskostenhilfe als Zuschuss gewährt, ansonsten muss die gewährte Prozesskostenhilfe in maximal vier Jahre lang zu zahlenden Raten zurückgezahlt werden.