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Behinderung, Schwerbehinderung und Schwerbehinderten Menschen gleichgestellte und die damit einhergehenden  Problemstellungen….

Das Thema Schwerbehinderung endet nicht mit den Schwierigkeiten der Anerkennung als Schwerbehinderter, sondern erstreckt sich auch auf eine Vielzahl von arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften zugunsten schwerbehinderter und schwerbehindert gleichgestellter Menschen.

Aus diesem Grunde, ist das Rechtsgebiet nicht nur für denjenigen relevant, der eine Anerkennung als Schwerbehinderter Mensch erreichen möchte, sondern auch für Arbeitgeber, da mit der Einstellung bzw. Beschäftigung eines schwerbehinderten Menschen oder einem schwerbehinderten gleichgestellten Menschen als Arbeitnehmer, einige arbeitsrechtliche Schutzvorschriften verbunden sind, z.B.

  • bei der Einstellung

  • beim beruflichen Aufstieg

  • bei der Durchführung des Arbeitsverhältnisses und

  • bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses

Eine Behinderung kann mehr oder weniger erheblich sein. Die Erheblichkeit wird dabei ausgewiesen in einer Abstufung nach dem sogenannten Grad der Behinderung (GdB), welcher auf der Grundlage ärztlicher Untersuchung ermittelt wird. Die Taktung erfolgt dabei in Zehner schritten. Von einer „Behinderung“ wird jedoch erst ab einem Grad von 20 GdB gesprochen, „Schwerbehinderung“ liegt sogar erst ab einem Grad von 50 GdB vor. Schwerbehinderten gleichgestellt, sind Menschen mit einem GdB von weniger als 50, jedoch mindestens 30 GdB. Durch diese Gleichstellung bestehen auch für diesen Personenkreis besondere Vorschriften hinsichtlich der Kündigungsmöglichkeiten des Arbeitgebers.


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